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IHR LANDSTYLE MAGAZIN

Cesky Krumlov, Foto: Jiri Hampl

 

Südböhmen erstreckt sich entlang der deutschen Grenze am Bayrischen Wald und entlang der österreichischen Grenze am Böhmerwald. Es ist eine alte Kulturlandschaft, die auch einen kleinen Zipfel der historischen Landschaft Mähren umfasst. Ein Land voller Sagen und Geschichten mit Wäldern, Teichen und schöner Natur, Städten, Schlössern und großen Bauernhäusern, ein kleines Paradies für alle; ganz gleich, ob man sich erholen oder etwas Neues kennen lernen möchte.

Von historische Ortschaften, die auf der UNESCO-Liste eingetragen sind, bis hin zu abseits stehenden nicht minder historischen Städten jeder Ort überzeugt durch seine Individualität und die der Bewohner, hat eine eigene Prägung, die auch von dem Fluss der Region, der Moldau, beeinflusst ist. 

Die Vltava (Moldau) ist der längste Fluss in Tschechien und der größte Nebenfluss der Elbe. Sie entspringt aus zwei Quellflüssen: der Warmen Moldau im Böhmerwald und der Kalten Moldau im Bayerischen Wald. Sie ist auch der am meisten mit Emotionen behaftete Fluss der Tschechen und bildet die Achse fast aller hier beschriebenen historischen Städte. Die Emotionalität und die Bedeutung des Flusses wird am deutlichsten in der sinfonischen Dichtung „Die Moldau“ aus dem Zyklus „Mein Vaterland“ von Bedřich Smetana dargestellt.

Er beschreibt unter anderem die beiden Quellen der Moldau, vor allem aber nimmt Smetana Bezug auf die den Fluss umgebende Kultur; so werden auch die Jagd und eine Bauernhochzeit zum Thema. Auch ein Teil der Kulturlandschaft.

Die Stadt
Český
Krumlov
(Böhmisch Krumau) liegt an beiden Ufern der Moldau, die hier eine Flussschleife bildet, von der sich die Ortsbezeichnung „krumme Au“ ableitet. Das Schloss Český Krumlov ist nach der Prager Burg der zweitgrößte historische Bau in Tschechien und umfasst eine Gesamtfläche von zehn Hektar. Darin befindet sich auch ein barockes Schlosstheater, bei dem es sich um eine der zwei weltweit noch im Originalzustand erhaltenen Barockbühnen handelt und dessen Bühnenmaschinerie (aus Holz) voll funktionsfähig ist. Das Theater in seiner heutigen Form wurde 1680–1682 im Auftrag des Fürsten Johann Christian von Eggenberg im fünften Schlosshof errichtet. 

Das Egon Schiele Art Centrum ist ein Museum mit einer Sammlung und wechselnden Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, die auch guten Zulauf aus dem benachbarten Österreich haben.

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Aktuell

Neue Ausgabe erscheint
am 03.09.2018

Inhalt
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Termine

14.09.

 20 Uhr, Theater am Park, Eitorf

BASTA a cappella
Vorpremiere zum neuem Programm „IN FARBE“


03.10.


26. Burg- und Handwerkermarkt
Museumsdorf Altwindeck, Im Thal Windeck 17, 51570 Windeck-Altwindeck Tel.: 02292-19433


 

Highlights

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